Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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KKV-Bund / Diözesanverband Paderborn

Diözesanverband Paderborn

Herbst-Bildungswochenende des
KKV Diözesanverbandes Paderborn
in Zusammenarbeit mit der Kommende Dortmund.


„Friede wohne in deinen Mauern“ (Ps 122,7)
war das Leitwort dieses Bildungswochenendes
im Oktober 2016.

Doch woher kommt die Gewalt? Und Wie
wachsen Gerechtigkeit und Frieden.
Dies war das Leitthema zur Herbstveranstaltung
am 22. und 23. Oktober 2016 im Liborianum
(Bildungs- und Gästehaus des Erzbistums Paderborn)
vom Diözesanverband Paderborn in Zusammenarbeit
mit der Kommende Dortmund.

Im Mittelpunkt stand die gegenwärtig sehr
bewegende Frage nach dem Verhältnis von
Religion zur Gewalt.

Zu dem öffentlichen ersten Teil der Veranstaltung am Samstag fanden sich
fast 60 Personen in Paderborn ein. Nach der Begrüßung und Einleitung zu
diesem hoch aktuellen Thema durch den Dipl. theol. und stellv. Direktor der
Kommende Dortmund Detlef Herbers, begrüßten wir zwei Gäste: Für die christliche
Perspektive, Frau Prof. Dr. Angelika Strotmann der Uni Paderborn und
Frau Hamideh Mohagheghi, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Paderborn.

„Keine Gewalt in Gottes Namen. Christen und Muslime als Anwälte des Friedens“
– so lautet der Titel einer Erklärung des Gesprächskreises „Christen und Muslime
des ZdK“, woran auch Frau Mohagheghi teilgenommen hat.

Die Reaktionen spiegelten die aktuelle öffentliche Debatte, die von fremdenfeindlichen
Brandanschlägen und islamophoben Vorurteilen geprägt ist. Im Internet
kursieren Hassmails. Islamische Terrorakte erzeugen in ganz Europa ein Klima der
Verunsicherung und Angst. Religion, ob christliche oder muslimisch, wird per se als
gewalttätig beschrieben.

Was aber sagen die Heiligen Schriften des Islam und des Christentums zu Gewalt und
Gerechtigkeit?

Die beiden Wissenschaftlerrinnen erläuterten anhand
verschiedenster Textstellen
in Bibel, Evangelien und
Koran, dass keine der Texte zur Gewalt aufruft.
Erst wenn man aber manche Textstelle aus dem
Zusammenhang reißt und falsch interpretiert, entsteht
der Eindruck zum Aufruf des gewalttätigen Handelns.

Die anschließende intensive Diskussion mit beiden
Frauen war sehr emotionsgeladen und kurzweilig.

Auch hier reichte die zur Verfügung stehende Zeit des
Nachmittages kaum aus.

Am Sonntag kam dann die Sicht auf die praktische Arbeit mit Flüchtlingen.

Frau Gisela Weitkamp der MiCado (Caritasverband) Paderborn berichtete aus
ihrer Arbeit mit breiter Erfahrung bei der Begleitung von Flüchtlingen im
Umkreis von Paderborn. Über sprachliche Probleme oder Beratung und
Begleitung bei Behördengängen. Aber auch Hilfe zur Selbsthilfe bei
Projekten von Flüchtlingen für Flüchtlinge  z.B. einer Fahrradwerkstatt.

Nach dem anschließenden Besuch der hl. Messe im Paderborner Dom und
gemeinsamen Mittagessen schloss das Bildungswochenende mit interessanten
Eindrücken und Erkenntnissen.

Für den Vorstand DV-PB

Klaus Aßmuth

   

 

Samstagsforum der KKV-Ortsgemeinschaft Bielefeld

   

 

Nordrhein-Westfalen nach der Wahl

Das Sozialinstitut Kommende Dortmund

lädt zusammen mit seinem Kooperationspartner KKV, Bundesverband der Katholiken in Wirt-
schaft und Verwaltung e.V., zu einem spannenden Abend unserer Reihe
„Christen in Handel und Verwaltung“ ein.

Einen Tag nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen möchten wir uns mit den Folgen des Wahlergebnisses auseinandersetzen. Wer hat Grund zur Freude, wer ist von dem Ausgang der Wahlen enttäuscht? Zeigt sich ein „Schulz-Effekt“ in Nordrhein-Westfalen?
Welche Auswirkungen haben die aktuellen Geschehnisse in Deutschland auf die Wahlbeteiligung in Nordrhein-Westfalen?
Wie geht die Politik zukünftig mit den aktuellen Herausforderungen um?

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